HOTEL

Veröffentlicht: 21. Oktober 2016 in breathless

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Sie lag auf dem Hotelbett und zappte durch alle Sender. Aber auf keinem war ihr Bild zu sehen, nirgends lief ein Fahndungsaufruf. Irgendwie hatte sie gedacht, das wäre so wie in den amerikanischen Krimis, dass egal wo sie sich gerade aufhielt, immer irgendein Fernseher ihr Foto präsentieren würde. Dazu die Warnung, dass sie angeblich bewaffnet und sogar gefährlich sei. Letztere Punkte freilich nur, um die Quote hochzutreiben und die Meldung interessanter zu machen. Sie war nicht bewaffnet, und gefährlich auch nicht. Im Gegenteil, sie war völlig fertig und so lag sie weiterhin einfach auf dem Bett, in diesem beschissenen Hotel und rauchte ein Zigarillo nach dem anderen.

Sie hatte sich einen Jogginganzug besorgt und eine Baseball Kappe und das Schild tief in die Stirn gezogen, als sie an der Rezeption nach einem Zimmer fragte. Eigentlich hatte sie gedacht, man müsse sich ausweisen, wenn man ein Zimmer mietet und sie hatte sich verschiedene Geschichten überlegt, um das zu umgehen. Aber der pickelige Typ an der Rezeption hatte kaum aufgesehen und ihr den Block mit den Meldeformularen zugeschoben und sie hatte einfach einen Namen und eine erfundene Adresse eingetragen und er hatte sich das nicht mal angesehen und sie hatte das Zimmer für ein paar Tage im voraus bezahlt. Bar, natürlich, ihre Kreditkarten hatte sie zusammen mit dem Handy weggeworfen, damit sie niemand würde orten können.

Das Zimmer war in einem der obersten Stockwerke und sie verschloß die Türe sorgfältig und dann war sie ans Fenster getreten und wie sie sich gedacht hatte, es bot keinerlei Fluchtweg. Die Mauern waren dick und die Laibung des Fensters tief und es war sehr hoch angesetzt und sie konnte weit unten den Verkehr sehen, der sich zäh auf einer sechsspurigen Straße vorwärts wälzte. Es gab keine Feuertreppe und so blieb die Türe der einzige Zugang. Und der einzige Fluchtweg.

Das Zimmer war für ihren Geschmack viel zu modern eingerichtet und es gab nicht einmal Schranktüren und sie überlegte, wo sie die schwere Reisetasche verstauen sollte und schließlich schob sie sie einfach unter das Bett, denn es war ohnehin egal, man konnte hier nichts verstecken, schon gar nicht eine Tasche mit einer viertel Million darin.

Sie hatte sich aus dem Automaten auf dem Flur zwei Bier gezogen und während sie eines trank, überlegte sie, wie sie von hier verschwinden sollte. Sie hatte keinerlei Erfahrung in solchen Sachen, alles war viel zu schnell passiert, hatte sie völlig unvorbereitet getroffen und jetzt war ihr heiß und kalt – abwechselnd – und ab und zu stand sie auf und zog die Tasche unter dem Bett hervor und überprüfte zum x-ten Mal, ob das Geld auch wirklich noch da war. Schließlich zog sie die viel zu warme Sportjacke aus und streifte endlich die Schuhe ab und nur in einem Top und den Sporthosen fühlte sie sich plötzlich wohler und dann merkte sie, dass der Hunger immer stärker wurde und sie sah sich um, aber das Zimmer hatte kein Telefon.

Sie hatte die Kappe wieder aufgesetzt und war zur Rezeption gelaufen und hatte gefragt, ob sie etwas zu essen bestellen könne und der pickelig Typ hatte ihr ohne aufzusehen ein paar Prospekte von Lieferdiensten hingeworfen und kurz in Richtung Wand genickt. Dort hing ein Telefon, das man scheinbar umsonst benutzen konnte, denn sie sah keinen Münzschlitz. Sie wählte eine Pizza aus und bestellte zwei davon, um den Eindruck zu erwecken, sie sei nicht alleine und dann ging sie zurück ins Zimmer, um zu warten und wieder schaltete sie alle Kanäle durch und rauchte und trank von dem Bier, das inzwischen warm war.
Sie war fast eingenickt, als es endlich klopfte. Sie nahm einen Geldschein und ging zur Türe. Ihr Plan war, sie nur einen Spalt zu öffnen und irgendwas von ’’gerade unter der Dusche’’ zu sagen und sich nicht zu zeigen. Sie schloß auf und als sie die Türe vorsichtig ein Stück weit aufzog, warf sich der Mann mit voller Wucht dagegen und sie taumelte zurück ins Zimmer, während die Türe mit einem lauten Knall an die Wand schlug.

Der Mann war groß, mindestens einsneunzig und nicht dünn und auch nicht mehr so jung, aber er war flink, all das registrierte sie in Bruchteilen von Sekunden und dann drehte sie sich weg und lief Richtung Fenster, obwohl sie ja wusste, dass es dort kein Entkommen geben würde, aber ihr Instinkt zu überleben hatte das Kommando übernommen und war bereit, jede auch noch so kleine Möglichkeit zu versuchen.

Der Mann war viel schneller als sie, sie schaffte nicht einmal den halben Weg zum Fenster, da packte er eine ihrer Schultern und stoppte ihre Bewegung und nutze die letzte Energie ihre Körpers um sie in Richtung Wand zu stoßen. Sie fing sich mit den Armen ab und dann stand er schon ganz dicht hinter ihr.

»Hände nach oben an die Wand, los, mach schon!«, herrschte er sie an.
Das Adrenalin in ihrem Körper ließ ihr Herz auf maximaler Frequenz schlagen und sie hatte keine Kraft mehr und so streckte sie wie befohlen die Hände hoch und legte die Handflächen an die Wand.
»Mach die Beine auseinander!« Damit zog er an ihren Schenkeln und zog sie ein Stück von der Wand weg. Und endlich hatte sie ihre Szene aus den amerikanischen Krimis, die sie so oft gesehen hatte, wenn ein Cop einen Verdächtigen stellt und ihn dann in Position bringt, um ihn auf Waffen und Drogen zu durchsuchen.
Seine Hände fuhren an ihren nackten Armen entlang und an den Seiten ihres Körpers wieder nach unten in Richtung Hüften und dann schob er eine Hand unter ihr Top und lies sie über ihren Bauch nach oben wandern und griff zwischen ihre Brüste und dann legte er kurz seine Hand nacheinander direkt auf ihre Brüste und ihre Nippel wurden sofort steinhart, was sie ärgerte, aber sie konnte es nicht verhindern.
Dann nahm er sich ihre Beine vor. Erst das linke, er fuhr dazu mit beiden Händen das gesamte Hosenbein entlang und wechselte dann zur rechten Seite. Er fing am Knöchel an und fuhr auch hier ganz nach oben und als er an ihrer Hüfte angekommen war, ließ er seine Hand plötzlich in ihren Schritt gleiten. Sie trug keinen Slip und der dünne Stoff der Jogginghose gab seine Berührung fast ungefiltert weiter und als er mit den Fingerspitzen ihre Spalte entlang glitt, merkte sie, wie sie feucht wurde und als er an ihrem Kitzler angekommen war, entfuhr ihr ein Stöhnen und ohne es zu wollen reckte sie ihren Po etwas höher.

Dann fühlte sie seine Hände, die den Bund ihrer Hose fassten und sie nach unten zog und als sie nur noch an ihren Knöcheln hing, stieg sie automatisch ganz heraus und dann hörte sie das Geräusch, als er seinen Reißverschluss öffnete und im nächsten Moment spürte sie wie er seinen harten Penis zwischen ihre Pobacken schob und ihn ein wenig hin und her bewegte und sie war jetzt so nass, dass er mühelos in sie eindrang und dann fickte er sie so hart von hinten gegen die Wand, dass sie bei jedem Stoß fast Schwierigkeiten hatte, sich an der Wand abzustützen. Er hatte ihre großen Brüste umfasst und spielte an ihren Nippeln und sein heißer Atem keuchte in ihren Nacken und die ganze Anspannung der letzten Stunden löste sich langsam auf und sie reckte ihm ihren Po gierig bei jedem Stoß entgegen und dann kam sie schreiend, immer noch gegen die Wand gestützt und einen Augenblick später fühlte sie, wie sein Samen heiß in sie hineinschoß und sich schubweise in ihr verteilte und es kam immer noch eine Ladung, bis er schließlich noch ein oder zweimal zustieß und dann legte er die Arme von hinten um sie und hielt sie fest und sie legte ihren Kopf etwas zurück an seinen und dann standen sie einfach da, in diesem scheiß Hotelzimmer und hielten sich fest und keiner von beiden wußte, was sie jetzt tun sollten.

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Kommentare
  1. Carpe noctem sagt:

    Macht appetit auf mehr….

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